Dienstag, 21. Juni 2005

Die verlängerte Zeit

Guten Morgen. Irgendwie kommt es mir so vor, als würde die Zeit sich ausdehnen. Kann das sein? Die Zeit geht schneller und doch fühlt es sich ewig langsam an. Und trotzdem sind die Dinge wenn sie vorbei sind, bereits wieder Lichtjahre entfernt. Eine neue Zeitqualität. Wir schreiben das Jahr 2005. Aber ich glaube nicht, dass wir schon verstanden haben, was das zu bedeuten hat. Die Bedeutung des Ganzen. Die Bedeutung des Ganzen - sprich der Einheit, sozusagen. Ich glaube, diese neue Zeit bringt neue Bedingungen. Eine schnellere Zeit bringt schneller das Karma. Ein über- und unterschätztes Wort unserer Zeit. Sagen wir besser: die Aus-Wirkung dessen, was vorher geschah, zeitlich gesehen. Aber was, wenn es gar keine Zeit gibt? Was, wenn Sie nur in unserer Erfahrungswelt existiert und auf einer anderen Ebene sowas wie Zeit gar nicht gibt? Dann könnte es möglich sein, dass alle Zeit EINS ist. Und somit sind wir also wieder da, wo wir uns am Anfang befanden mit der Zeit.

Mittwoch, 15. Juni 2005

Vom Tod danach

Da stehe ich nun wieder mal mit meinem Talent. Erst erneuere ich mich von Innen nach Aussen und dann stehe ich wieder mal da mit meinem Talent und weiss nicht, wie´s weiter gehen soll. Ganz toll! Wenn ich das nicht schon so oft in den letzten 10 Jahren mitgemacht hätte, käme es mir komisch vor. Alles steht um mich herum. Die gesamte Energie ist wie Stillstand. Manchmal fühlt es sich auch wie ein kleiner innerer Tod an. Das Wort Tod ist ein sehr mächtiges Wort, ich weiss. Aber auch den Tod kann man fühlen. Auch wenn der tatsächliche noch gar nicht eintritt. Gottseidank, in diesem Fall!

Ok, einigen wir uns auf den Gebrauch des Wortes "Stillstand". Es herrscht Stillstand auf allen Ebenen. Und vor allem im Aussen. Stillstand, Stillstand, und nochmal Stillstand. Wer will schon den Stillstand? Stillstand! What a lovely Stillstand! Dies ist selbstverständlich alles ironisch zu verstehen. Ein gar unerträglicher Zustand ist das! Das Alte ist (mehr oder weniger) fort und das Neue (noch nicht) in Sicht. Der Zustand dazwischen. Stillstand!

Wo will ich eigentlich hin mit mir und den Dingen? Ich weiss es noch nicht. Das Alte geht. Und das ist gut so.

Freitag, 10. Juni 2005

Von Innen nach Aussen

Ich war schon lang nicht mehr da, stimmt. Ich musste mich mal kurz erneuern. So wie es sich für Wonderwomans gehört, die Kraft erhöhen, neu tanken, den Druck ablassen, die Dinge neu betrachten, von oben, aus der Vogelperspektive. Im Aussen hat sich (noch) nicht viel geändert, aber in meinem Inneren! Und so ist es eben bei Wonderwomans: von Innen nach Aussen. Nun ja. Wer sich mit solchen Dingen nicht auskennt, versteht jetzt nur Bahnhof. OK, damit muss ich leben. Mein Silversurfer verstehts auch nicht. Und trotzdem: die Dinge von Innen nach Aussen!

Ok, jetzt bin ich also erneuert, noch nicht 100 prozentig, aber 98 Prozent fühle ich schon. Bloss, wohin jetzt mit meiner neuen Energie? Meine innere Stimme sagt "noch nichts überstürzen - ich brauch´noch Ruhe". OK, kein Problem. Ruhe ist immer gut in der letzter Zeit. Ich will auch gar nichts überstürzen. Ich gehe einfach weiter meinen Weg, unbeirrt und unbeeindruckt, ob der chaotischen und oft auch kaum mehr für mich nachvollziebaren, fast schon unwirklich, unlogisch und wirr erscheinenden Wirklichkeit um mich herum. Es erscheint mir, als ob sich die Menschen derzeit im Dilirium befänden. Wirre und irre Zustände. Aber OK, ich kucke auf mich und zu mir und ändere dort die Dinge, wo ich sie ändern kann. WENN ich sie ändern kann! Da gehts los. Wenn sich jeder mit den Dingen befassen würde, die er bei sich ändern könnte, dann hätten wir bald ganz schöne Veränderungen auf diesem Planeten vollbracht. Aber wie es bei den Menschen eben so ist, jeder ändert am liebsten den anderen, sprich im Aussen, anstatt bei sich selbst. Das ist einfach einfacher! Aber leider auch gänzlich unmöglich. So ist es nun mal nicht gedacht. Denn das Aussen ist nur der Spiegel des Inneren - und deshalb: immer schön von Innen nach Aussen arbeiten! Dann klappts auch mit den Veränderungen! Oder weiss es etwa wieder mal jemand besser als Wonderwoman? :-D

Montag, 22. November 2004

Alles und Nichts

Im Nichts ist das Alles enthalten und im Alles das Nichts. Und beides zusammen ist wieder mal Eins.

Alle Jahre wieder

Alle Jahre wieder scheint der November ein besoderer Monat zu sein. Es ist, als ob die Zeit stehen bleibt. Nichts oder nur sehr wenig bewegt sich scheinbar zeitlich linear vorwärts. Fast fühlt es sich an wie ein luftleerer Raum, zwischen hier und nirgendwo. Keine Materie, keine Manifestation. Einfch Nichts. Aus meiner Erfahrung weiss ich, dass das Alles wieder kommt. Aber wird es auch diesmal so sein? Und was kann ich tun, um das Nichts zu vertreiben? Was ist das Sein? Was ist mein Lernen? Was soll ich hieraus erfahren und integrieren? Und wie soll ich weitergehen? Fragen über Fragen... OK, das Nichts erstmal akzeptieren. OK. Soweit, dachte ich, bin ich schon. Aber da ist noch Mehr, von dem ich schon eine Ahnung habe und doch noch nicht weiss, was es ist...

Mittwoch, 17. November 2004

Ich warte

Auf den Winter.
Das Ende des Monats.
Dass mein Chef frei wird.
Den nächsten Schritt gemacht zu haben.
Auf den neuen Beginn.
Auf neue Impulse.
Auf neue Klarheit.
Auf neue Sicht.
Den neuen Auftrag.
Ich warte auf mich.

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