Montag, 15. November 2004

Ohne Auto

Seit zwei Wochen fahre ich nun kein Auto mehr. Ein etwas komischer Zustand, wie ich bemerken muss. Wenn man seit seinem 18. Lebensjahr einen fahrbaren Untersatz besitzt, wie in meinem Fall, dann hat das Leben ohne jenen eine etwas andere Bedeutung. Oh, ich stelle gerade fest, dass es bereits 3 Wochen sind - aber dies ist eigentlich nicht so wichtig. Auf jeden Fall bin ich ohne Auto und schlage mich nun mit Bus, Bahn, U-Bahn, Strassenbahn und Mitnahmengelegenheiten durchs Leben. Zugegeben, ich mache nun komplett neue Erfahrungen, die ich mit dem Auto niemals machen würde. Wer fährt schon freiwillig mit den öffentlichen Verkehrsmitteln? Und wenn der Sprit noch so teuer ist! Ob der Individualverkehr zukünftig nur noch der Elite vorbehalten bleibt? Kann sein. Hoffentlich habe ich bis dahin alle Erfahrungen gemacht, die ich ohne Auto machen soll, so dass ich zu jener welchen zählen werde. Die Massen, die dann auf den öffentlichen Verkehr zukommen, müssen dann wohl asiatisch anmutende Ausmasse haben. Und das ist in unseren Breitengraden doch wohl kaum vorstellbar! Spannend finde ich überdies auch die Frage, ob sich dann wohl das Rad der Zeit zurück drehen wird, wenn das Benzin so teuer geworden ist, dass es sich die "breite Masse" nicht mehr leisten kann. Öffentlich redet ja noch niemand über dieses Schicksal, das uns wohl irgendwann zukünftig ereilen wird. Warum eigentlich? Und warum fangen wir nicht an, wenn dem so kommen sollte und wir es heute bereits wissen, uns mit den Auswirkungen wirklich auseinander zu setzen? Ein Experte in solchen Angelegenheiten bin ich nicht, so viel steht fest. Aber warum, um alles in der Welt, ist unser Leben so abhängig vom Öl, auf der Erde?

Freitag, 12. November 2004

POW ZOFF BLITZ

Nun gehöre ich also auch zur Gemeinde der Blogger, obwohl ich das gar nicht wollte. Da wollte ich doch nur mal einen Kommentar auf einen Eintrag eines zufällig bekannten Bloggs machen, als ich feststellte, dass ich hierfür ein Login brauchte. Kein Problem. Hab mich kurzerhand mal eingetagen. Komischerweise leitete mich die Website immer weiter und weiter und schwupp die wupp, hatte ich auch schon meine eigene Adresse mit allem Drum und Dran, dabei kann ich gar keine Websites basteln.
Nun ja. Da ist es also nun, mein Wonderwoman-Web-Blogg. Und das soll schliesslich auch nicht so einfach vergammeln. Gammelt doch die ganze Welt so vor sich hin. Und das ist es doch, wozu Wonderwoman auf die Welt kam: die Welt vor dem Vergammeln zu retten! Genau! Das ist mein Auftrag! Und POW ZOFF BLITZ schon bin ich im Einsatz und habe wieder etwas vor dem Vergammeln gerettet. Hach. Das Leben kann so einfach sein ;-)).

Hermann Hesse, Siddartha

Die Liebe, o Govinda, scheint mir von allem die Hauptsache zu sein. Die Welt zu durchschauen, sie zu erklären, sie zu verachten, mag grosser Denker Sache sein. Mir aber liegt einzig daran, die Welt lieben zu können, sie nicht zu verachten, sie und mich nicht zu hassen, sie und mich und alle Wesen mit Liebe und Bewunderung und Ehrfurcht betrachten zu können."

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